Das klerikale Syndrom

Leben wie ein Blatt im Wind

Wenn zweifelhafte Glaubenssätze das Leben bestimmen

Das Thema Klerikales Syndrom ist eines der für mich wichtigsten Themen, die es zu erklären und zu heilen gilt, aber auch am schwierigsten zu vermitteln, denn es hat sich tief in unsere Kultur und Gesellschaft eingeprägt. Es wird begleitet von Selbstverständlichkeiten, die in Frage zu stellen oft nicht leicht ist und auf große innere Widerstände stoßen kann. Nimm nur einige Auswirkungen wie Neid, Eifersucht, Scham, Schuldgefühle, Obrigkeitsdenken… Stell dir vor, der Liebesschmerz, von dem die Popkultur lebt und der ganze Romane füllt, wäre nicht mehr so schmerzhaft, wenn es Eifersucht und Besitzansprüche in Beziehungen nicht gäbe. Stell dir vor, die Scham vor dem eigenen Körper, von dem große Teile der Mode-u. Kosmetikindustrie leben, wäre nicht mehr da und wir wären wieder stolz auf unsere Körper, würden uns zeigen wie wir sind.

Stell dir vor, es gäbe keinen Neid mehr auf den beruflichen Erfolg anderer Menschen, stell dir vor, dass du dich nicht als schlechter Mensch fühlen musst, wenn es dir finanziell gut geht und du auch noch Spaß an deiner Arbeit hast. Stell dir vor, du wirst auch noch geliebt und gemocht, wenn du dich nicht emotional und körperlich für andere kaputt machst. Stell dir vor, der Satz “Erst die Arbeit, dann das Vergnügen” würde nicht stimmen und es wäre alles ganz anders…

Das Klerikale Syndrom ist, wie der Name schon vermuten läßt, eine Ansammlung von verschiedenen Krankheitsanzeichen des Gemüts, ein Sammelsurium an gesellschaftlichen, kulturellen und individuellen Auswirkungen des krankmachenden Einflusses der Lehren christlicher Kirchen, ihrer Dogmen, ihrer Kriege, ihrer Unterdrückungsmechanismen und ihrer moralischen Absolutheitsansprüche. Dabei spielen die Angst vor Strafe, dem Teufel und der Hölle eine zentrale Rolle, was u.a. zu Lebensfeindlichkeit, Körperfeindlichkeit, Lustfeindlichkeit, Armutsbewusstsein, Obrigkeitsdenken, Schuld, Scham und Schande führt.

Das führt wiederum zu einer tiefgreifenden Trennung der Menschen voneinander. Das patriarchale Denken hat sich tief in unser kollektives Unterbewusstsein eingegraben und sorgt für ein Leben, welches viele Menschen als Wettkampf untereinander in festen Hierarchiestrukturen bewältigen. Das Mangelprinzip und verschiedene Leiden am Leben werden oft zum kleinsten gemeinsamen Nenner in Gruppen von Menschen und damit es so bleibt, bedient man sich moderner Mittel, wie des Mobbings, Klatschens und Tratschens. Wer von der Herdenkultur abweicht, läuft Gefahr, bestraft zu werden mit Missachtung und Ausschluss.

Und keine Sorge, auch wenn du bewusst nicht dabei bist und dich in Gedanken von dieser Lebensweise schon entfernt hast, bist du doch Teil dieser Kultur, sind die Begleiterscheinungen des Klerikalen Syndroms zu einem Teil unserer Epigenetik geworden. Das erkenne ich immer wieder in Seminaren, wenn Glaubenssätze, die damit in unmittelbaren Zusammenhang stehen, kinesiologisch positiv getestet werden. Wo der Verstand schon Nein sagt, sagen der Körper und das Unterbewusstsein noch Ja…

Das mag daher rühren, dass es die Reaktion auf Doppelbotschaften ist, die sich so zeigt. Denn auf der einen Seite ist da der Glaube an Gott, an seine bedingungslose Liebe, dass Gott in uns ist. Auf der anderen Seite sind da die Lehren der christlichen Kirchen und auch anderer Religionen, die Gott auslegen und interpretieren, den strafenden und bedrohlichen Teil zu Gott hinzu fügen und einen Bedingungskatalog erstellen, dessen Einhaltung die Voraussetzung wird, sich die Liebe Gottes möglicherweise verdienen zu können. So wird Angst zur treibenden Kraft im Leben, Angst etwas falsch zu machen und die Bedingungen nicht einhalten zu können, um etwas zu bekommen, was uns von Anfang an gegeben ist.

Doch es gibt Hilfe. Zwar wacht man nicht eines Tages auf und ist frei von des Auswirkungen des Klerikalen Syndroms, jedoch kann man sich Schritt für Schritt davon befreien, indem man erkennt, wo es im eigenen Leben greift, woran es dich leiden läßt. Indem du dir neue, lebensbejahrende und auf Liebe basierende Konzepte aufbaust und diese nach und nach in deinen Alltag integrierst, kannst du die alten hinter dir lassen. Indem sich Menschen miteinander verbinden, die auch diesen Weg gehen und sich gegenseitig unterstützen.

Ein großer Teil meiner Arbeit und Methoden führt letztlich dazu, die Auswirkungen des Klerikalen Syndroms zu vermindern und neue Lebensprinzipien zu integrieren. Diese Prinzipien sind wiederum gar nicht neu, sondern wurden vor sehr langer Zeit schon erfolgreich von Menschen gelebt. Es ist sozusagen eine Wiedergeburt ins Leben, in das Hier und Jetzt. Bei vielen der von mir verwendeten Techniken geht es um eine energetische Trennung von den krankmachenden Einflüssen des Klerikalen Syndroms und um eine energetische Neuanbindung an das Lebensnetz der großen Göttin. Nach dieser Art Taufe wird das Loslassen der alten Konzepte, welches oft sehr viel Mut erfordert, leichter fallen, denn man befindet sich dann in einem neuen energetischen Feld, welches uns bei der Umsetzung unserer Veränderung zu einem Leben hin, welches auf Liebe basiert, unterstützt.

Wenn du Interesse hast an diesen energetischen Methoden, an der beschriebenen Transformation oder wenn du diese Techniken gern selbst lernen möchtest, kontaktiere mich bitte hier Nachricht senden