Lemurian Tantra

Denkst du gerade an Sinnlichkeit?

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Lemurian Tantra ist sehr viel mehr, als der Begriff Tantra bei vielen Menschen als erste Reaktion hervorrufen könnte. Es ist eine andere, spirituelle Lebensweise, die sich in erster Linie an der Natur und der natürlichen Ordnung des Lebens orientiert, in der wir Menschen mit all unseren geistig-seelischen Anlagen und körperlichen Bedürfnissen einen festen Platz haben. Eng damit im Zusammenhang steht auch eine andere, spirituelle Sichtweise auf das Leben und wie Leben zum besten aller Wesen funktionieren kann und vor sehr langer Zeit auch schon sehr gut funktioniert hat. Diese Sichtweise unterscheidet sich sehr stark von den patriarchalen Denkstrukturen, die uns als Gesellschaft seit mehreren tausend Jahren prägen.

Lemurian Tantra ist ein eigenständiger und sehr kraftvoller Weg der spirituellen Persönlichkeitsentwicklung mit Hilfe der Energien der großen Göttin. Die dabei angewandten Techniken und Methoden der Energie- und Körperarbeit helfen, mit den feinstofflichen Schwingungen der großen Göttin in Resonanz zu treten. Dies wiederum unterstützt uns Menschen in mehrfacher Hinsicht auf dem Weg zu einem erfüllten und glücklichen Leben. Zum einen geht es um die Entwicklung der Genussfähigkeit des Menschen und damit um den spirituellen Umgang mit Sinnlichkeit und Sexualität, dem Leben im  Hier und Jetzt.

Damit verbunden ist die Entwicklung unserer Liebes- und Beziehungsfähigkeit. Sowohl das eine als auch das andere werden uns nicht mit in die Wiege gelegt und ein gesunder und glückbringender Umgang mit Liebe und Beziehungen wird uns selten beigebracht. Wir lernen meistens durch das, was uns direkt durch familiäre Strukturen vorgelebt wird, was wir in Filmen sehen, in Büchern lesen und natürlich durch unsere eigenen Versuche und Irrtümer. Einfach nur bedingungslos lieben erweist sich oft als ein wohlklingendes Konzept, dem wir dann angesichts der Herausforderungen des Alltags und gelebter Beziehungen oft eher hilflos gegenüber stehen.

Beim Lemurian Tantra geht es nicht um das Erzeugen spiritueller Energien, das forcierte Steigen der Kundalini und andere künstlich erzeugte Zustände. Es geht darum, wieder wahrzunehmen und zuzulassen, dass der natürliche Fluss all dieser Energien in uns angelegt ist und damit auch unsere Genussmöglichkeiten und unsere Liebesfähigkeit. Unser Herz schlägt für die Liebe und wünscht sich entsprechende, liebevolle Beziehungen. Der wirkliche Sinn unseres individuellen Lebens ist uns oft überhaupt nicht klar, aber die Sehnsucht danach, die ist da.

Es geht also vor allem darum, die vielen Blockaden aufzuspüren und abzubauen, die uns daran hindern, ein glückliches und sinnerfülltes Leben für uns erst einmal definieren zu lernen und dann auch zu leben. Und Blockaden und hinderliche Glaubenssätze gibt es leider sehr viele, meistens eingegraben in unser Unterbewusstsein, entstanden durch jahrtausende alte Dogmen religiöser Lehren, die unserer Kultur und Erziehung prägen. Weil die Menschheit schon so lange damit überlebt hat, sind sie Teil unserer empfundenen Normalität geworden, in der wir das Leben oft eher erdulden, als das wir es wirklich genießen. Scham und Schuld für unsere bloße materielle Existenz oder unsere individuellen körperlichen Bedürfnisse sind nur ein kleiner, aber sehr wichtiger Teil, um mit dem Aufräumen dieser Blockaden zu beginnen.

Geprägt durch patriarchale Denkmuster und leider auch überholte, jedoch etablierte soziobiologische Erkenntnisversuche, denken und  leben wir überwiegend in Hierarchiestrukturen und im gegenseitigen Wettbewerb. Damit das Leben auf der Erde aber auf lebenswerte Weise weitergeht und alle Wesen im guten Einklang miteinander leben können, sollten wir einander auf Augenhöhe begegnen und unseren tief verwurzelten Wunsch nach Kooperation wieder zulassen dürfen. Die alten Verhaltensmuster langsam verlernen und neue in unseren Alltag integrieren, dabei hilft Lemurian Tantra.

Das wiederum führt dazu, im Leben einen Sinn, eine Vision zu sehen, für die es sich wirklich zu leben lohnt, wo der Weg wieder zum Ziel wird. Fort von einem eher mechanistischen Dasein, hin zu einem sinnerfüllten, freudvollen und liebevollen Leben. Wo Menschen ihre individuellen Neigungen und Talente entdecken, entwickeln und die daraus entstehenden Lebenswerke allen zur Verfügung stellen können. Wo konstruktiver Austausch uns gegenseitig bereichert. Denn der Wald ist immer stärker als ein einzelner Baum.

Was ist dabei noch das Einzigartige an Lemurian Tantra?

Die zahlreichen Methoden der Energiearbeit und Persönlichkeitsentwicklung, die im Lemurian Tantra zur Anwendung kommen, sind letztlich Werkzeuge die uns ermöglichen, hier und jetzt den Zustand Einheit zu erfahren und diese Erfahrung zu integrieren. Über die Liebe, über die Freude, über Beziehungen. Dazu gehört natürlich auch der Körper als Tempel des Göttlichen, über den sich die Dimension der Einheit erfahren lässt, was aber nicht zum Selbstzweck dienen sollte. Das allein würde dem Weg der großen Göttin nicht gerecht werden.

Wer ist die große Göttin?

Die große Göttin ist der weibliche Aspekt des Göttlichen. Sie ist die Gesamtheit der belebten und unbelebten Materie, der Natur. Sie ist die Mutter des Lebens. Sie umfasst aber nicht nur die gesamte Welt der Erscheinungen, sondern auch natürliche Rhythmen, Ideen und natürliche Prinzipien. Den Weg der Göttin zu gehen, heisst, sich an der natürlichen Ordnung zu orientieren, also das Leben nach Liebe, Freude und Sinn auszurichten.

Dabei ist es wichtig zu sehen, dass der Weg der großen Göttin kein Matriarchat darstellt, also ein umgekehrtes Patriarchat. Es geht vielmehr um das harmonische Miteinander männlicher und weiblicher Prinzipien, von Yin und Yang, von Mann und Frau; um das Ausbrechen aus patriarchalen Strukturen und deren verheerenden Folgen für diese Welt und um das Eintreten für die Göttin und ihre licht-und liebevollen Strukturen. Keinesfalls handelt es sich beim Weg der großen Göttin um eine Religion, es wird nichts vom einzelnen gefordert, es gibt keine künstliche Regeln und es wird auch nichts durch die große Göttin bestraft. Der Weg ist vielmehr eine Einladung, der man folgen kann und bei der Glück, Liebe und Sinn sich als natürliche Folge einstellen.

Die Verehrung der großen Göttin erfolgt im Innen wie im Außen, über Symbole, einen Altar, Dankbarkeit und Wertschätzung gegenüber Personen, Tieren, Pflanzen, Situationen oder Dingen, die uns in unserem Leben begegnen, mit denen wir Zeit verbringen dürfen und die uns zu mehr Liebe, Wahrheit und Erkenntnis verhelfen. Es ist eine Anerkennung dessen, dass sich das Göttliche durch die genannten Dinge uns zeigt und die große Göttin für uns da ist. Da sie auch die belebte Materie umfasst, ist die große Göttin natürlich auch Teil von uns selbst. Uns selbst annehmen, lieben und unseren Seelenweg gehen heißt, die große Göttin anzunehmen, zu lieben und zu verehren.

Es gibt zum Thema Lemurian Tantra und große Göttin noch so viel mehr zu sagen und ich werde das Thema hier oder später in meinem Blog weiter fortsetzen…